Positionen

Geschlechtergerechte Sprache

Die ASF Köln hat sich selbst verpflichtet, in der parteiinternen Kommunikation durchgehend geschlechtergerechte Sprache zu verwenden. Sie wird in allen Dokumenten entweder geschlechtsneutrale Formulierungen oder die Schreibweise mit dem Gendersternchen verwenden, wenn nicht nur explizit Frauen gemeint sind. Sprache ist ein fundamental wichtiges Machtinstrument. Um Gleichstellung für alle Menschen zu gewährleisten ist geschlechtergerechte Sprache eine notwendige Voraussetzung.

TOP 5_Gendergerechte Sprache

Prekäre Beschäftigung in der Bildung

Die ASF Köln hat einen Antrag zur ASF Bundeskonferenz im Juni 2018 gegen prekäre Beschäftigung im Bildungsbereich gestellt. Darin fordert sie die SPD Bundestags- und Landtagsfraktionen auf, gemeinsam mit den Gewerkschaften wirksame Konzepte gegen prekäre Beschäftigung bei den Honorarkräften im Bildungsbereich zu entwickeln und umzusetzen. Gerade an den Volkshochschulen, an Musikschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen nimmt die Zahl der Menschen zu, die dort ohne soziale Absicherung beschäftigt sind. Hiervon sind überwiegend Frauen betroffen. Ihre Verträge haben jeweils eine Dauer von 1-6 Monaten ohne Recht auf Verlängerung. Es wird nur die Präsenzzeit bezahlt, Vor- und Nachbereitung des Unterrichts jedoch nicht. Zudem müssen die Honorarkräfte meist die Beiträge zur Krankenversicherung und Rentenversicherung alleine selber tragen.

AsF Bundeskonferenz_ Antrag AsF Köln_prekäre Beschäftigung Honorarkräfte 060518

Prostitution

Die AsF Köln fordert mehr Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland und solidarische Lösungen, um Armut und sozialer Ungleichheit zu begegnen. Prostitution darf keine Lösung zur Bekämpfung der Armut sein. Daher müssen in Deutschland Konzepte zum Ausstieg aus der Prostitution umgesetzt werden und Armutsprostitution bekämpft werden. Darüber hinaus müssen Betreiber*innen von Bordellen, sowie die Kommunen noch stärker in die Verantwortung genommen werden und jede Form der Arbeitsausbeutung stärker geahndet werden. Wir fordern daher, dass vor allem die Betreiberpflichten nach Prostitutionsschutzgesetz konsequenter nachverfolgt werden.

KS4 – Besserer Schutz von Menschen in der Prostitution und Foerderung von Ausstiegsmoeglichkeiten_final 030318

#metoo

In der Debatte um sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt gegen Frauen fordert die AsF auch die Männer auf, ihr Schweigen zu brechen. Die aktuelle Debatte zeigt erneut, dass sich fast ausschließlich Frauen mit dem Thema auseinandersetzen. Sexismus ist jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem und kann daher auch nur gesamtgesellschaftlich gelöst werden.

ASF Köln_Position metoo 251017

Richtlinie der ASF Köln

Die AsF Köln hat ihre Richtlinie aktualisiert. Sie spricht sich weiterhin für das Delegiertenprinzip aus. Sie hat aber die Zahl der anwesenden Delegierten auf 20 Frauen heruntergesetzt, die für die Beschlussfähigkeit einer Delegiertenkonferenz notwendig sind. Gleichzeitig wird die AsF Köln die Ortsvereine auffordern, auf den Jahreshauptversammlungen wieder Delegierte zur ASF zu wählen und in der Mitgliederverwaltung zu hinterlegen.

180317_Richtlinie ASF Köln_neu