Ist das Ehegattensplitting noch Zeitgemäß? Welche Alternativen gibt es?
Am Dienstag, 18. Oktober 2011 lud die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen gemeinsam mit den Jusos Köln und dem AK Gesellschaftspolitik zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Ist das Ehegattensplitting noch Zeitgemäß? Welche Alternativen gibt es?“ ins Parteihaus ein.
Delegiertenkonferenz am 28. Mai
Julia von Dewitz als Vorsitzende der ASF Köln wiedergewählt und Diskussion um Equal Pay.
Am 28. Mai traf sich die ASF-Delegiertenkonferenz im Kölner Parteihaus. Die Versammlung wurde von Ratsfrau und frauen- und verkehrspolitischer Sprecherin Susana Dos Santos Herrmann geleitet.
Zu Beginn zog die Vorsitzende Julia von Dewitz Bilanz über die Arbeit der letzten beiden Jahre. Besonders hervorgehoben wurde die "Kita statt Kohle"-Aktion, die eine gute Ressonanz in den Medien hervorgerufen hat und die Beteiligung am Weltfrauentag 2010 und 2011. Außerdem stellte der Vorstand zufrieden fest, dass die Kölner ASF mit Frauen im ASF-Landes- und Bundesvorstand vertreten ist.
Für den inhaltlichen Teil referierte Vera Schumacher, Verdi-Gewerkschaftssekretärin zum Thema Entgeltgleichheit/Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer.
Julia von Dewitz wurde mit 94% der Stimmen zur Vorsitzenden für weitere zwei Jahre gewählt. Als Stellvertreterinnen stehen Getraud Schmidt und Fatos Aytulun an ihrer Seite. Katrin Härtl wird das Amt der Schriftführerin übernehmen. Als Beisitzerinnen im Vorstand arbeiten mit: Eike Danke, Sibylle Ewel-Hohnstock, Sandra Kaiser, Elke Neuhard, Gabie Richter-Tesch, Anja Ritzen, Wally Röhrig, Maria Magdalena Breuer, Jennifer Lange und Karin Hermanns.
"Mit dem neuen Vorstand sind wir super aufgestellt für die nächsten zwei Jahre. Fünf von uns sind jünger als 35, fünf weitere im Renten- und vier Frauen im mittleren Alter. Wir arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen und sind vielseitig engagiert - das ist SPD Frauenpower pur!", so die ASF-Vorsitzende Julia von Dewitz.
100 Jahre: Viel erreicht – viel zu tun!
Veranstaltung in Köln war ein voller Erfolg
ASF Bundeskonferenz war ein voller Erfolg für die Kölner Delegation
Vom 2.-4. Juni fand in Bonn Bad Godesberg die Bundeskonferenz der ASF (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) statt. Die Konferenz war ein voller Erfolg für die Kölner ASF Delegation. Die Kölnerinnen stellten zahlreiche Anträge zu vielfältigen Themen wie:
- Gleichstellung innerhalb der SPD
- Gleichstellung bei der Aufstellung öffentlicher Haushalte
- Schutz vor dem sexueller Missbrauch
- Afghanistan-Einsatz
- Kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln für Frauen mit niedrigem Einkommen
- Gleichstellung von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund
- Kitas statt Betreuungsgeld
Neben vielen engagierten Diskussionen - u.a. mit der SPD Generalsekretärin mit Andrea Nahles - standen auch Vorstandswahlen an. Elke Ferner wurde mit hervorragendem Ergebnis zur ASF Bundevorsitzenden wiedergewählt. Aus Köln wurde Fatos Aytulun, stellvertretende Kölner ASF-Vorsitzende, mit einem tollen Ergebnis als Beisitzerin in den neuen ASF Bundesvorstand gewählt. Sie folgt damit Wally Röhrig nach, die nach vier Jahren den ASF- Bundesvorstand verlässt. Die Kölner ASF dankt Wally für ihr Engagement im Bundesvorstand in den vergangen Jahren und wünscht Fatos für ihre Zukunft als Beisitzerin viel Erfolg! Insgesamt war die Stimmung bei der Konferenz sehr positiv und konstruktiv. Am letzten Konferenztag gab es außerdem noch ein Wiedersehen mit der ehemaligen Kölner Bundestagsabgeordnete Lale Akgün, die bei der Konferenz referierte. Mehr zur Konferenz unter http://www.asf.spd.de/asf/aktuelles/2010/asf-bundeskonferernz2010/100430ankuendigung_asf_bundeskonferenz.html.
Julia v. Dewitz
ASF Vorsitzende Köln
Wer ist die AsF und was will sie?
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen AsF wurde 1973
gegründet und in der Satzung der SPD verankert.
Mitglied der AsF ist jede Frau jeden Alters, die auch Mitglied der SPD
ist. Wichtigste Zielsetzung der AsF war und ist es, die tatsächliche
Gleichstellung von Frauen in der Partei, in der Politik und in der
Gesellschaft zu befördern und abzusichern.
1988 hat die SPD auf Betreiben der AsF hin die Geschlechterquotierung beschlossen. Das heißt, jedes Geschlecht muss mit mindestens einem Anteil von 40 % an innerparteilichen Funktionen und Mandaten in Parlamenten beteiligt sein.
Mit dieser Quotierungsregelung soll die Gleichstellung von Frauen und Männern zügig und effektiv voran gebracht werden.
Mitmachen in der AsF kann jede interessierte Frau, auch wenn sie nicht SPD-Mitglied ist.
Frauen können ihre Interessen nur durchsetzen, wenn sie sich selbst einmischen und zur Durchsetzung ihrer Interessen – wie in der Politik üblich – eigene Mehrheiten bilden können!
Deshalb ist es erklärtes Ziel der AsF, mehr Frauen für die Mitarbeit, aber auch für die Mitgliedschaft zu gewinnen. – Nur wer Mitglied ist, darf innerparteilich bei Wahlen, Aufstellung von Kandidatinnen und Beschlüssen mit stimmen!
Arbeitsschwerpunkte der Kölner AsF
Familienpolitik, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ist der AsF Köln ein wichtiges Anliegen. Frauen müssen ohne Not ihre Qualifikationen auch mit Kindern in eine Berufstätigkeit einbringen können, Männer sollen ohne Not ihre Kinder mit erziehen können, das heißt, es ist die Harmonisierung von Berufs- und Familienleben gefragt! - In diesem Rahmen bearbeitet die AsF auch Themen der Kinderbetreuung wie der Arbeitszeiten und fordert für Deutschland – wie in anderen europäischen Ländern üblich – flächendeckend Ganztagsschulen!
Die AsF setzt sich für eine
qualifizierte und zukunftsfähige Bildung und Ausbildung von Mädchen,
gleich welcher Herkunftsnationalität sie sind, ein.
Wir wollen
besseren Schutz von Frauen vor Gewalt.
Wir fordern die Anerkennung
geschlechtsspezifischer Asylgründe.
Frauenrechte sind Menschenrechte,
dafür setzen wir uns ein!
Wir greifen, je nach Bedarf, aktuelle
Kölner Themen auf !
Wir vernetzen uns mit anderen Frauenverbänden und
–institutionen, deshalb sind wir Mitglied im Arbeitkreis Kölner
Frauenvereinigungen (AKF).






